Tradition trifft auf Innovation und Wachstum
Als eine der größten privaten Unternehmensgruppen in der Landtechnikbranche in Deutschland ist die FRICKE Gruppe nicht nur erfolgreich im Handel mit klassischen Landmaschinen. Zum Leistungsspektrum zählen ebenfalls Nutzfahrzeuge, der Maschinenbau und vor allem der Handel mit Ersatzteilen. Was einst als kleine Schmiede in ländlicher Umgebung am Standort in Heeslingen begann, hat sich in über 100 Jahren zur internationalen Unternehmensgruppe mit über 4.000 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von etwa 1,5 Milliarden Euro im Jahr 2025 entwickelt. Zwischen Hamburg und Bremen wird ein starker Family Spirit gelebt: CEO Hans-Peter Fricke, der seit 1988 im Unternehmen tätig ist und es 1992 übernahm, führt das Unternehmen heute gemeinsam mit der nachfolgenden Generation – seine beiden Söhne sind bereits im Unternehmen aktiv und sichern die Kontinuität in der vierten Generation.
Wandel und Wachstum im Agrarsektor
Das Unternehmenswachstum kommt nicht von ungefähr: FRICKE gelingt es, durch die Nähe zu seinen Kunden deren Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen und das eigene Angebot gezielt darauf auszurichten. So hat sich das Unternehmen zu einem starken E-Commerce-Player mit einem Sortiment von 14 Millionen Artikeln entwickelt. Darunter fallen Ersatzteile für Land- und Baumaschinen, Nutzfahrzeuge, Gabelstapler sowie Geräte aus der Garten-, Forst- und Kommunaltechnik. Aktuell werden im Unternehmensbereich GRANIT PARTS rund zwei Drittel des Gesamtumsatzes erwirtschaftet.
Kunden werden weltweit zuverlässig versorgt – heute bereits zu über 98 % per Online‐Bestellung. Wenn eine Werkstatt bis 18:00 Uhr Ersatzteile bestellt, liefert GRANIT PARTS die Bestellung zuverlässig über Nacht und vermeidet so, vor allem während der Erntesaison, Stillstand von Maschinen. Eine solch schnelle Lieferung erfordert große Lagerflächen und eine leistungsstarke Logistik. Die FRICKE Gruppe ist mit GRANIT PARTS in 28 Ländern aktiv und investiert kontinuierlich in neue Standorte und Technologien, um Kundenerwartungen zu erfüllen und die Marktposition auszubauen.
Die Investition in das neue Logistikzentrum in Tholey im Saarland ist Teil der wachstumsorientierten Unternehmensstrategie. „Um weiterhin stark wachsen zu können, macht es für uns Sinn einen Standort zu wählen, der näher an unseren Kunden in Süddeutschland, Frankreich und Südeuropa gelegen ist. An unserem Heimatstandort in Heeslingen kamen wir an die Grenze der Kapazität “, erklärt Hans-Peter Fricke. Auch aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten und dem Wunsch nach Diversifizierung von Standortrisiken war das neue Logistikzentrum eine logische Konsequenz. Bei der Planung wurde nicht nur Wert auf modernste Technologien, sondern auch auf regionale Fachkräfte gelegt. Hans-Peter Fricke betont: „Technik macht Abläufe effizienter, aber sie ist nichts wert ohne die Menschen, die sie bedienen.“
Tiefe Kenntnis des Geschäftsmodells
Die DZ BANK steht der FRICKE Gruppe bei diesem Vorhaben als Finanzierungspartner zur Seite. Dabei hilft eine tiefgehende Kenntnis des Geschäftsmodells der Unternehmensgruppe, die sich über viele Jahre der Zusammenarbeit aufgebaut hat. „Durch die Stabilität des Ersatzteilgeschäfts, selbst in globalen Krisen – wie der Finanzkrise oder während der Corona‐Pandemie – konnte die FRICKE Gruppe Widerstandsfähigkeit beweisen und weiterwachsen“, weiß Dr. Alexander Hildner, Bereichsleiter Firmenkundengeschäft Nord‐ und Ostdeutschland bei der DZ BANK.
Was einst in den sechziger Jahren mit einer regionalen Verbundenheit und einer guten Beziehung zur Volksbank im Elbe‐Weser‐Dreieck begann, entwickelte sich schließlich zu einer vertrauensvollen Hausbankbeziehung mit der DZ BANK. „FRICKE ist aus meiner Sicht ein schönes Beispiel für ein Familienunternehmen, das sich immer wieder adjustiert hat, Chancen gesehen hat und hinreichend mutig war, dem unternehmerischen Instinkt zu folgen“, betont Dr. Alexander Hildner. „Das Wachstum haben wir in der DZ BANK immer sehr gerne begleitet.“
Partnerschaftlicher Angang unternehmerischer Herausforderungen
Schon im Jahr 2005 begleitete die DZ BANK den Ausbau des Logistikzentrums am Heimatstandort Heeslingen gemeinsam mit der Volksbank im Elbe‐Weser‐Dreieck in Form von Fördermitteln und langfristigen Kreditlinien. Dazu kamen Working‐Capital‐Finanzierungen zur kurzfristigen Liquiditätssteuerung, bedingt durch die saisonalen Effekte des Agrarsektors.
„Bei jeglicher Zusammenarbeit geht es um Haltung, Loyalität und darum auch in herausfordernden Zeiten verlässlich zu agieren“, betont Dr. Alexander Hildner. Hans-Peter Fricke ergänzt: „Bei einem Bankpartner ist für uns nicht allein die Finanzierung ausschlaggebend, sondern auch die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen. Und die gehen wir gern mit der DZ BANK.“